Auch dieses Jahr traten die sechsten Klassen des BG/BRG‘s ein Abenteuer an. Diesmal machten sie die Hauptstadt Wien unsicher. Mit prall gefüllten Reisetaschen und einem noch nie dagewesenen Elan brachen sie in den frühen Morgenstunden des 26. Novembers auf. Nicht einmal der Bahnstreik konnte sie von ihrem Ziel fernhalten, dem wohl am besten bewertesten Hotel in ganz Wien, der Jugendherberge in der Hirschengasse.

Am ersten Nachmittag stand eine Busrundfahrt an. Nach dem atemberaubenden Anblick der architektonischen Sehenswürdigkeiten, hing selbst jeden Uninteressenten die Kinnlade runter. An den ersten beiden Abenden eigneten wir uns im Kabarett Simpl und im Reinhard Theater etwas Kultur an. Das Kabarett „Alles war gut“ hat uns hier besonders gut gefallen. Die stumpfen politischen Klischees wurden aufgegriffen, gut verpackt und sehr originell wiedergegeben. Selbst unser sehr verehrter Herr Bundeskanzler mit den Ohren, die jenen eines Elefanten gleichen, wurde hierbei wunderbar parodiert.

Natürlich haben es uns auch die Karlskirche und das Schloss Schönbrunn angetan. Die Schönheit dieser Bauten faszinierten uns noch auf der Heimreise. Selbst wenn der Aufenthalt in Schönbrunn zeitlich sehr begrenzt war, hatten wir auch im Tierpark eine Menge Spaß, besonders im Gehege der größten Landsäugetiere der Erde – den Elefanten.

Im Parlament lernten wir sehr viel über die Demokratie in Österreich und führten eine sehr spannungsgeladene Debatte über das neue Rauchergesetz. Natürlich besuchten wir ebenso die Universität der Bundeshauptstadt, welche uns einen guten Einblick in das anstrengende Leben eines Studenten gewährte. Selbst medizinische Aspekte hatte unser Ausflug. Wir besuchten eine ehemalige Nervenheilklinik – den so genannten Narrenturm.

Selbst auf diversen Christkindlmärkten sorgten wir für ordentlich Krawall. Leider unter dem Opfer, dass es einige von uns nicht so gut wegstecken konnten. Des Weiteren rätselten sicherlich einige abgründig, wie sie jenen Abend wieder in die Hirschengasse gekommen waren. Am Letzten Tag besuchten wir den Stützpunkt der Vereinten Nationen in Österreich.

Leider war nicht alles so fröhlich. Bedrückte Stimmung trat im Museum des österreichischen Widerstandes auf und hielt dementsprechend lange an.

Jedoch konnten sich einige Schüler für eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit, die wir besichtigten, begeistern. Die Rede ist hier vom Heeresgeschichtlichen Museum. Man sah teilweise regelrecht die Augen einzelner Schüler funkeln.

Während dieser äußerst aufregenden Woche bestand unsere Ernährung zum Großteil aus Kebab, McDonalds und anderen Fastfood-Artikeln und einigen von uns bereitete das U-Bahn-Fahren so dermaßen Freude, dass sie regelmäßig eine Station weiterfuhren.

Besonders viel Spaß hatten wir auch auf der Heimreise am Bahnhof in Meidling, als die Schüler die schrillen Geräusche des Zuges lautstark imitierten.

Abschließend möchten wir uns für diese einzigartige Woche an unserem Lehrpersonal bedanken. Unser Lob und unsere größte Dankbarkeit für die Organisation, die Planung und das Durchhaltevermögen geht an unsere Klassenvorständinnen Fr. Ina Salbrechter und Fr. Sandra Waczaunek sowie unseren sehr geschätzten Hr. Patrick Kohlweg.

Manuel Kreil

Die 1. und 2. Klassen des BG/BRG St. Veit an der Glan erlebten am Montag, dem 3. Dezember 2018, einen zauberhaften Märchenvormittag. Ein Tandem-Quintett inszenierte das weltbekannte Märchen “Hänsel und Gretel” nach einer Version von Engelbert Humperdinck musikalisch. Dabei kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss der Klänge von Oboe, Querflöte, Fagott und Waldhorn. Herzlichen Dank den Musiklehrerinnen und -lehrern für die Organisation und Planung dieser Veranstaltung!

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Geschichte machten am 4. Dezember eine Exkursion in das Landesarchiv Kärnten in Klagenfurt. Hier wurden sie von Landesarchivdirektor Dr. Wilhelm Wadl herzlich begrüßt und durch das Archiv geführt. Er begeisterte die Schüler nicht nur durch seine interessante, lebendige Art des Vortrages, sondern zeigte ihnen auch wertvollste Archivalien und Schriftstücke und damit Zeugnisse der Kärntner Landesgeschichte. Das Landesarchiv verwahrt Schrift-, Bild- und Tonquellen zur Geschichte des Landes Kärnten; es war und ist sehr aktiv bei der Erforschung der Landesgeschichte. Das Landesarchiv veröffentlicht geschichtliche Darstellungen und Forschungsergebnisse und bietet auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Es ist gleichsam „das Gedächtnis des Landes“.

Originale Kriegsanleihen, Lebensmittelkarten, Bilder von Kriegsschauplätzen, politische Dokumente zur Kriegserklärung, auch solche zum Kärntner Abwehrkampf und hundert Jahre alte Zeitungen sowie jahrhundertealte Bücher konnten die Schülerinnen und Schüler besichtigen und auch selbst in die Hand nehmen.

Wadl erläuterte Hintergründe, Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges. Italien trat 1915 in den Krieg ein, Kärnten bzw. die Karnischen Alpen wurden Frontgebiet, u.a. wurde damals die Bahnlinie von Hermagor nach Kötschach gebaut, damit man einen Transportweg zur Front hatte. Bittere Kriegsfolgen waren Zerstörungen und wirtschaftliche Not. In Wolfsberg beispielsweise wurde ein großes Flüchtlingslager gebaut. Ab 1914 wurden hier bis zu 7.500 Kriegsflüchtlinge untergebracht.

Der Hausherr des Landesarchivs informierte auch über die Gründung der Republik Österreich am 12.November vor 100 Jahren. Dies hatte für das damals schon teils besetzte Kärnten weitreichende Folgen, die in Abwehrkampf und Volksabstimmung gipfelten. Er beantwortete auch die Frage, was passiert wäre, wenn im Zuge der Volksabstimmung 1920 die Abstimmung in der Zone A anders ausgegangen wäre. Schließlich ging Dr. Wadl auch auf das System sowie Probleme der Archivierung näher ein.

Insgesamt war es eine sehr lehrreiche, spannende Geschichtsstunde. Der Landeshistoriker Dr. Wadl verstand es in seiner bewährten Art, die Schülerinnen und Schüler mit einem zentralen Teil der Kärntner Geschichte zu konfrontieren und einmal mehr aufzuzeigen, wie sehr Geschichte Land und Leute geprägt hat. Ihm wurde für seinen “Unterricht” sowie für die Führung durch das Archiv herzlich gedankt.

 

Wir haben die Mützen entworfen, gehäkelt, den Namen bzw. das Monogramm mit unserer neuen Stickmaschine auf Vlies gestickt und als wärmendes Stirnband in die fertige Mütze genäht. Als zusätzliches Plus haben wir noch in einigen Reihen einen reflektierenden Faden mitgehäkelt, damit uns auch in der Dunkelheit Autofahrer besser sehen können. Mit der Restwolle haben wir danach noch einen Loop-Schal mit dem Strickkübel gestrickt. Weil es leider jetzt noch keinen Schnee gibt, haben wir das Foto von unserer Frau Professor in unserem Schul-Fotostudio machen lassen und es dann selbst zu einer Collage verarbeitet.

Die stolzen Textilen Werkerinnen der 1A-1C-1D -Klasse

 

Unsere Abschlussreise nach Krakau und Auschwitz

Am 12. September 2018 fuhr der Großteil der 8. Klassen auf Bildungsreise nach Krakau und Auschwitz. Die Exkursion startete mit einer 11 Stunden langen Busfahrt und wir kamen rechtzeitig zum Abendessen in Krakau an, wo wir herzlich empfangen wurden. Am zweiten Tag ging es gleich nach dem Frühstück mit einer der spannendsten Stadtführungen, die wir je erlebt hatten, weiter. Eigentlich war die Führung sehr monoton, aber man kann ja auch an negativen Beispielen viel lernen. Noch am gleichen Tag gingen wir abends in ein jüdisches Restaurant und probierten jüdisches Essen. Die Atmosphäre war einmalig, die Gerüche, die Einrichtung und natürlich auch die Klezmer-Musik.  Es war eine neue, eigentümliche Erfahrung. Einige fanden diese Geschmäcker abenteuerlich, andere nicht so gut und vereinzelt hat es richtig gut geschmeckt. Man muss sich eben auf Neues einlassen, um Erfahrungen zu sammeln.

Der vorletzte Tag erwies sich als schockierend, ergreifend und informativ. Wir besuchten die Lager Auschwitz und Birkenau, welche von den Nazis für ihre Gräueltaten an den Jüdinnen und Juden und allen anderen Opfern der NS-Ideologie erbaut wurden. Während dieses Besuchs war keinem von uns nach Lachen zumute, trotzdem war es eine sehr wichtige und sicher in unserer Erinnerung bleibende und prägende Erfahrung.

Wir genossen den Trip alle und es war – die Lagerbesichtigungen nicht miteinbezogen – ein Riesenspaß und eine Reise mit Bildungswert.

Am Donnerstag, dem 22.11.2018, findet von 16:00 bis 19:00 Uhr der erste Elternsprechtag in diesem Schuljahr statt.

Hier finden Sie die Raum- und Zeiteinteilung. Am Elternsprechtag wird diese Einteilung auch auf den Monitoren in der Aula angezeigt. Auf einen Ausdruck für alle Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern wird daher verzichtet.

Um das Auffinden der Klassenräume zu erleichtern, finden Sie hier einen aktuellen Raumplan.

Die Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b besuchten am 24. Oktober 2018 in Begleitung von Prof. Scherwitzl die finale Vorstellung des Theaterstücks “Kein Platz für Idioten” im Großen Saal der Musikschule Klagenfurt. Felix Mitterers Volksstück wurde berührend inszeniert und sorgte mit seiner ergreifenden Handlung für so manch feuchte Augen… Gratulation an die Schauspielerinnen und Schauspieler von Theater Rakete für diesen gelungenen Abend!

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nahmen am 6. und 7. Oktober 2018 beim diesjährigen LehrerInnenausflug teil. Besucht wurden u.a. die Südsteiermark mit ihren vielen malerischen Orten und die slowenische Stadt Maribor. Organisiert und geplant wurde diese Exkursion von Prof. Kotzent und Prof. Kohlweg. Herzlichen Dank!

 

Das SchulsprecherInnenteam bzw. die SGA-VertreterInnen für das Schuljahr 2018/19 wurden gewählt:

Schulsprecher: René AUER, 8a

1. Stellvertreterin: Magdalena EBERHARD, 8b (am Foto links)

2. Stellvertreterin: Lisa LASSNIG, 8c (am Foto rechts)

Ersatzmitglied im SGA: Dominik PASKOLI, 5b