Im Zuge des naturwissenschaftlichen Labors begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 6abR und 7c vom 02.02. bis zum 05.02.2018 auf Exkursion zu einer der weltbekanntesten Forschungsstätten im Bereich der Teilchenphysik, dem CERN, in Genf.

 

Am 02.02. machte sich die Schülergruppe gemeinsam mit ihren Lehrern (Mag. Wiener, Mag. Kaplan, Mag. Blassnig, Mag. Grasser) nach der 1.Stunde mit dem Zug auf den Weg zum Wiener Flughafen. Nach eineinhalb Stunden Flug wurde die Unterkunft, das Geneva Hostel, im Zentrum von Genf bezogen.

Am nächsten Tag stand der Besuch am CERN an. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Hrn. Dr. Gerfried Wiener begrüßt und während ihres Besuchs am Forschungszentrum betreut.

Das erste Highlight der Führung war der Single Zyklotron. Dieser war der erste Beschleuniger am CERN, der aktuell aber nicht mehr in Betrieb ist. Er beschleunigte Protonen auf bis zu 600 MeV. Beim nächsten Stopp wurde der Geburtsort des WorldWideWeb gezeigt. Eine weitere Attraktion war die sogenannte Antimatter Factory. Dort wird Antimaterie künstlich hergestellt und ihr Verhalten untersucht.

Nachmittags startete der praktische Teil des Besuchs im S’cool Lab. Die Schülerinnen und Schüler bauten selbständig Nebelkammern und konnten damit Teilchen bzw. ihre Spuren detektieren.

Um den Tag abzurunden, besuchten alle gemeinsam ein typisches Schweizer Restaurant mit traditioneller Musik. Nach der musikalischen Darbietung hatten alle Gäste die Möglichkeit, selbst Alphorn zu spielen. Diesem Angebot kamen Lehrpersonen sowie einige Schüler nach.

Der Folgetag wurde dazu genutzt, im Rahmen einer Schnitzeljagd die Stadt Genf zu besichtigen. Am letzten Tag bekamen die Jugendlichen samt BegleitlehrerInnen eine Führung durch die UNO und traten anschließend die Heimreise an.

Besonders informativ und hilfreich war die Reise für Florian Helfenschneider, der seine VWA über CERN bzw. den LHC verfassen wird. Zusätzlich konnte auf diese Weise das Interesse der RealistInnen in Bezug auf Physik verstärkt werden.

Ein großes Dankeschön gilt unserem Sponsor, der Anadi Bank, ohne den diese Reise nicht möglich gewesen wäre.