[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mittlerweile fand zum 3. Mal am BG/BRG St. Veit a. d. Glan, das von Kollegin Dipl. Päd. Andrea Holzinger (PH- Kärnten) initierte und von mir als Chemielehrerin an der Schule geleitete Projekt SCIENCE4GIRLS statt. Mit großer Begeisterung experimentieren unsere Sciencegirls aus den 4. Klassen mit Volksschülerinnen aus verschiedenen Volksschulen im Bezirk. Die Volksschüler (Mentees) verbringen gemeinsam einen Vormittag mit den Schülerinnen der 4. Klassen (Mentorinnen). Von der Begrüßung, über die gemeinsame Pause bis zum Ende des praktischen Arbeitens werden die Volkschülerinnen von den neuen Lehrerinnen bzw. Nachwuchsforscherinnen betreut.

Die Mentorinnen werden in eigenen Workshops ausgebildet. Nach den Startup Veranstaltungen 2013 bei Philips, 2014 bei Infineon wurden die Mädchen von der Erziehungswissenschaftlerin Mag. Christina Weidel ins Mentoring eingeführt. Neben einer Betriebsbesichtigung lernten die Mädchen Expertinnen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Industrie und Forschung kennen und konnten sich mit Mädchen von anderen Schulen austauschen – vernetzen. Anschließend haben wir an der Schule einige chemische Experimente an 2 Nachmittagen kennengelernt. Hier arbeiteten die Mädchen alle Experimente durch und überlegten sich, wie sie diese mit den Volksschülern gemeinsam durchführen könnten.

Was ist der Hintergrund dieses Projektes, welches mittlerweile Kärnten weit ausgebaut wird:
Da es wenig Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen gibt, ist dieses Projekt eine Möglichkeit die Neugier und das Interesse bei Mädchen in diesen Bereichen früh zu wecken bzw. zu erhalten. Diese Workshops werden ausschließlich von Mädchen für Mädchen durchgeführt, vor allem auch um das Selbstvertrauen in diesen Bereichen zu stärken. In den meisten Fällen übernehmen die Mädchen in technisch naturwissenschaftlichen Bereichen die passive Rolle, sehen zu, halten sich eher im Hintergrund, während die Burschen die aktive Rolle übernehmen. Sind die Mädchen unter sich, gibt es diese Rollenaufteilung und auch Scheu vor dem Experimentieren nicht. Ziel ist es, also das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und aber auch das Lernen an den Vorbildern zu erleichtern.

Weiteres lernen die großen wie die kleinen Mädchen verschiedene naturwissenschaftliche Berufsfelder kennen und haben auch einen Lerngewinn durch selbstständiges Forschen und Entdecken. Die Mentorinnen, also unsere Mädchen aus den 4. Klassen konnten und können ihr Wissen und Ihre Begeisterung weitergeben, stärken ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen und lernen selbst durch Lehren.

1. Sciencegirls April 2013: Strutzmann Anna, Pleschutznig Miriam, Eibensteiner Hanna, Krappinger Anna, Steinbrugger Magdalena
2. Sciencegirls Dezember 2013: Pleschutznig Miriam, Eibensteiner Hanna, Krappinger Anna, Steinbrugger Magdalena
3. Sciencegirls März 2014: Krainer Elisabeth, Magdalena Wolf, Wilplinger Andrea, Makoru Alina,Nagele Nadine, Oberndorfer Melissa, Kircher Sabrina

Alle Mädchen haben mit großer Begeisterung ihr persönlichen Erfahrungen und auch ihre Begeisterung weitergegeben und stärkten ihre persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen. Ich glaube sie freuen sich auch schon auf den Besuch weiterer Volkschülerinnen, die herzlichst von uns eingeladen sind.

Mag. Beate Bulfon

 

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